Category: Camp


Lughnasadh Camp 23: Interview mit Margit

Margits PortaitUnd weiter geht es in unserer Serie von Lehrer*innen Interviews.
Heute die Antworten von Margit, auch wieder sehr interessant zu lesen.

Warum freust Du Dich besonders auf das Lughnasadh Camp?
Persönlich freue ich mich besonders auf das Lughnasadh Camp, weil es das Hochfest im Jahr ist, das ich viele Jahre aus familiärer Terminkollision nur selten feiern konnte – und jetzt gleich eine ganze Woche ist einfach wunderbar!

Wir verwenden oft so viel Zeit damit, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir als Mangel erachten oder von denen wir meinen, dass sie uns fehlen oder anders sein sollten, dass gerade die Ernte – also all die unzähligen Dinge, die uns gelingen, die wir im Überfluß haben, die wir als Ernte einfahren können, völlig aus den Augen verlieren. Mit der Energie dieses Camps wollen wir das ändern.

Und natürlich freue ich mich auf eine wunderbare Woche mit ganz phantastischen Menschen.

Was ist für Dich das Besondere an diesem Camp?
Die Vielfalt an kreativem & greifbarem Auslebens, was wir erschaffen können. Mit diesem Lughcamp möchten wir ein sicheres Spielfeld zum Ausprobieren bieten, was wir alles können, wenn wir uns nur trauen.

Wir brechen die Struktur eines traditionellen WitchCamps auf und öffnen uns ganz bewußt auch in der Pfadarbeit den vielfältigen Talenten unserer Teilnehmenden.

Was bedeutet Unterrichten für Dich?
Unterrichten ist wie eine Aussaat. Als Teil des Teaching-Teams kann man nie wissen, welche Dinge, die man sagt oder macht, später bei den Teilnehmern Früchte tragen werden. Aus eigener Erfahrung als Teilnehmende weiß ich, dass es oft scheinbar nebensächlich daher gesagte Sätze waren, die tief in mir widerhallten und mich dann über Jahre begleitet haben.

Wir können nur Wege aufzeigen und die Teilnehmenden nach besten Wissen und Gewissen vorbereiten ihren eigenen Weg damit zu gehen.

Wie bist Du zu Deiner Spiritualität gekommen?
Meine Spiritualität hat mich gefunden. Ich war mit organisierter Religion lange unzufrieden, auch vermisste ich den Bezug zur Natur. Über viele Wege, Irrungen und Wirrungen habe ich dann zur Naturspiritualität gefunden und dort auch die Flecken, die sich freuen, dass ich da bin.

Was bedeuten solche Wochen wie Witch-Camps für Dich?
Als Teil des Teaching-Teams ist ein Witch-Camp trotz allem Spaß auch sehr viel Arbeit. Wer daran teilnimmt soll ja nicht nur einfach eine nette Woche Urlaub mit ein bisschen spirituellem Anstrich bekommen, sondern soll die Möglichkeit haben, sich persönlich weiter zu entwickeln. Und dafür können sie auf den vollen Einsatz von uns allen setzen.

Was wünscht Du Dir, dass die Leute von Dir aus dieser Woche mitnehmen?
Das Vertrauen in sich selbst, ihre Kreativität außerhalb des Camps in ihrem Alltag auszuleben.

Lughnasadh Camp 23: Interview mit Pe

Und als nächstes Interview in Vorbereitung auf unser Lughnasadh Camp im Sommer kommt hier nun das Interview mitPe!

Pes PortaitUnd hier wird es nun richtig spannen…
Pe ist ja das Herz von earth art sky, und das Haus und der Garten sind ihr Zuhause.
Lasst Euch von ihrer Begeisterung anstecken!

Warum freust du dich besonders auf das lughnasadh camp?
Ich freue mich darauf all die Leute (wieder) zu sehen. Mit altbekannten und ganz neuen Gesichtern zusammen kreativ zu sein, Magie zu wirken und zu feiern.

Was ist für Dich das Besondere an diesem Camp?
Alles: Gemeinschaft, Kreativität, Magie, Feiern. Und in diesem Fall ist die Summe mehr als die Teile!

Was bedeutet Unterrichten für Dich?
Ein Aspekt von Unterrichten ist, dass man dabei alles deutlicher versteht, als zuvor.
Um es „gscheit“ erklären zu können, muss man es vorher hinterfragt und für sich selber interpretiert haben. Erst dann kann man es auch erklären. So lernt man als Lehrender eine Menge! Und dazu kommen oft noch neue, andere Blickwinkel der Teilnehmenden. Einfach sehr spannend!
Ein weiterer Aspekt ist die Spannung, die durch die gegensätzlichen Anforderungen an einen selber dabei entstehen:
Für mich ist Unterrichten eine Mischung aus durchdachter Struktur, greifbaren Inhalten und einem genau so großen Anteil Geschichten erzählen, wobei man auf Handlungsbögen und Dramaturgie achten sollte.
Dass die eigentlich ziemlich gegensätzlichen Aspekte von logischer Strukturiertheit und spielerischer Kreativität die ideale Mischung geben, macht mich froh! Ich habe ein Fable für Gegensätze und wie sie sich gegenseitig bereichern.

Wie bist Du zu Deiner Spiritualität gekommen?
Ich gehe eigentlich davon aus, dass wir alle damit geboren werden und wir sie nur manchmal (zeitweise) vergessen. Ich erinnere mich, wie ich als Kind um die Bäume in diesem Garten geflogen bin. Das hat sich nicht nach einem Traum angefühlt, das war „echt“.
Irgendwann ging dieses Fliegen können verloren, aber das Interesse an der spirituellen Welt und die Verbundenheit zu besonderen Orten ging mir nie ganz abhanden. Und das hat sich über die Zeit in Schüben und unterschiedlichen Richtungen weiter entwickelt.

Was bedeuten solche Wochen wie Witch-Camps für Dich?
Hm, das ist eine schwierige Frage, weil die Antwort sehr komplex ist.
Ich versuch mal eine einfache Antwort, die aus dem Gefühl kommt.
Es bedeutet auf eine besondere Art heim zu kommen: zu meinen Wurzeln, in meine Kraft, mit meinem Tribe zu sein, gemeinsam jeden einzelnen, uns gemeinsam und unser „Land“ zu reinigen, zu verändern und zu beschützen.

Was wünscht Du Dir, dass die Leute von Dir aus dieser Woche mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass sie zu sich selber finden, Gemeinschaft erfahren, Entwicklung erleben, und das Gefühl mitnehmen, auch etwas bewirkt zu haben.
Und nicht zu vergessen: einfach eine Menge Spaß an der Kreativität und mit den anderen Teilnehmenden gehabt zu haben.

Lughnasadh Camp 23: Interview mit Peti Songcatcher

In Vorbereitung auf unser Lughnasadh Camp im Sommer haben wir uns Lehrerinnen und dem Kreativteam ein paar Fragen gestellt. Dabei sind sehr spannende Antworten herausgekommen, die zeigen, wie unterschiedlich wir alle sind.

Petis PortaitIch freue mich, die Serie mit unserem Special Guest und Ritual-Musikerin, Peti Songcatcher, zu beginnen! Peti ist eine erfahrene Teilnehmerin, Organisatorin, Lehrerin und Ritualmusikerin bei vielen internationalen Reclaiming-Witchcamps. IN ihren Antworten spricht sie von ihrer Vorfreude auf das Lughnasadh Camp Ende Juli, und wie sie ihre kreativen Fähigkeiten mit den Teilnehmer*innen teilen wird.
Lasst Euch von ihrer einzigartigen Perspektive und Erfahrungen inspirieren, und freut Euch wie ich auf ihre Geschichten über
Feuer, Erde, Wasser und Luft und wie sie diese als wunderschöne Fäden in das Camp einbringen wird.

Warum freust Du Dich besonders auf das Lughnasadh Camp?
Ich freue mich ganz besonders darauf, im Team zu agieren und Menschen zu ermutigen, ihre kreativen Fähigkeiten, die ihnen vielleicht noch gar nicht bewusst sein mögen, zu entdecken und zu vertiefen.

Was ist für Dich das Besondere an diesem Camp?
Das Lughnasadh Camp findet in Deutschland statt, allein das ist besonders für mich – ich muss nicht ins Flugzeug steigen, um dorthin zu reisen. Seit 2004 besuche ich internationale Reclaiming-Witchcamps, die in englischer und/oder spanischer Sprache durchgeführt wurden – als Teilnehmerin, Organisatorin, Lehrerin und Ritualmusikerin. In den ersten Jahren, in denen ich Camps besuchte, gingen mir aus sprachlichen Gründen oft Intentionen oder Inhalte verloren, was mich ausschloss und traurig machte. Daher freue ich mich nun riesig darauf, in meiner Muttersprache wirken zu können. Im Lehren und Lernen entfaltet sich meine persönliche Magie am schöpferischsten in meiner Muttersprache.

Was bedeutet Unterrichten für Dich?
Meine persönlichen Erfahrungen und die daraus resultierende Fülle weiterzugeben, zu teilen. Der Weg, um zu diesem Punkt zu kommen und dann weiterzugehen, bedeutet lebenslanges Lernen, Dranbleiben und eine fokussierte Ernsthaftigkeit.

Wie bist Du zu Deiner Spiritualität gekommen?
Ende der 1990er Jahre traf ich starke spirituelle Frauen, die mich auf sanfte Art und Weise lehrten, dass es noch etwas Anderes gab als meinen Ingenieurinnen- und Familienalltag. Geahnt hatte ich das ja schon… So langsam lernte ich ein wenig über Heilsteine, Tarot, Homöopathie – und dass eine selbstfürsorgliche Haltung völlig in Ordnung und sogar total wichtig ist. Im März 2004 arbeitete eine dieser Frauen an einem Flyer für die Organisation des ersten „Internationalen Loreley Reclaiming Witchcamps“, welches im Sommer 2004 in Europa stattfinden sollte. Sie bat mich um Hilfe bei der Gestaltung des Layouts. Im Flyer stand der Satz „Wenn Du an diesem Camp teilnimmst, kann das Dein Leben verändern“ – ich meldete mich umgehend an; noch nicht wissend, wie sehr sich dadurch mein Leben verändern sollte. Mit all‘ meinen verschiedenen Facetten hatte ich in Reclaiming meine spirituelle Heimat gefunden, was für ein Glück!

Was bedeuten solche Wochen wie Witch-Camps für Dich?
Ein starker, geschützter Raum in einem naturnahen, harmonisch gestalteten Umfeld; Treffen mit Gleichgesinnten, spiritueller Austausch, gemeinsames Lehren und Lernen, Vernetzung. Mich an Überraschungen sowie der Fülle und Freude anderer Menschen zu erfreuen.

Was wünschst Du Dir, dass die Leute von Dir aus dieser Woche mitnehmen?
Durch meine Lieder erzähle ich Geschichten über Feuer, Erde, Wasser und Luft. Diese Geschichten bringe ich als wunderschöne Fäden in das Camp ein und wir alle werden daraus ein Netz weben, welches uns verbinden und stärken wird. Ich wünsche mir, dass die Leute diese Verbundenheit sowie die gelernten Lieder mit nach Hause nehmen und als Unterstützung in ihrem Alltag nutzen können.

Vielen Dank an Peti für diese Tollen Antworten! Bald wird es weitere Interviews mit Pe, Margit und auch mir (Martin) geben.

www.schoepferin.eu | www.songcatcher.eu

Lughnasadh Camp Vorbereitungen
– Vorfreude auf eine kreative Woche voller Magie

Obwohl der Frühling gerade erst begonnen hat, laufen die Vorbereitungen für unser Lughnasadh Camp Ende Juli auf vollen Touren. Jetzt ist die perfekte Zeit, um unsere kreativen Projekte zu säen und zu wässern, damit sie im Sommer in voller Blüte stehen können. Wir können uns von der Energie des Frühlings inspirieren lassen und unsere Kreativität auf eine nachhaltige und erfüllende Weise ausdrücken.

Ende Juli ist es dann soweit:
von Samstag 22. bis Samstag 29. Juli 2023 findet das Lughnasadh Camp bei uns in Vöhringen (Bayern) statt.
Das Lehrerinnen-Team steht: Margit und Pe werden uns dabei anleiten, unsere kreativen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten, unterstützt von Peti Songcatcher und Martin als Kreativ-Team.
Die Workshops wärend dem Pfad bieten eine einzigartige Gelegenheit, gemeinsam kreativ zu sein und sich in verschiedenen Disziplinen aus den Bereichen bildende Kunst, Musik, Schreiben und mehr auszuprobieren. Dabei werden wir unsere kreative Seite nicht nur entdecken, sondern auch lernen, wie wir sie später in unseren Alltag integrieren können.
In den Abend-Ritualen reisen wir gemeinsam durch die keltische Geschichte von Lugh und seiner (Zieh-)Mutter Tailtiu, um die Magie unserer Kreativität in die Welt zu bringen. Peti Songcatcher, unser Special Guest, wird uns mit ihrer musikalischen Erfahrung bei den Ritualen unterstützen.
Als Höhepunkt und Abschluss dieser Woche ernten wir die Früchte unserer kreativen Arbeit in einer großen Lughnasadh-Feier. Wir dürfen das annehmen und zu eigen machen, was schon lange in uns schlummert.

Die ersten Anmeldungen sind schon da, aber wir haben noch ein paar Plätze.
Wir freuen uns auf Euch und eine magische Woche voller Kreativität !

Bei Interesse schreibe uns einfach eine formlose E-Mail (info[ät]earthartsky.de).
Das alles, und noch einige Infos mehr, findest Du natürlich auch auf unserer Camp Seite.
Komm zum Lughnasadh Camp, lass Dich von der kreativen Energie inspirieren und entdecke deine verborgenen magischen Fähigkeiten!

Peti Songcatcher als Special Guest auf dem Lughnasadh Camp 2023 in Vöhringen

Wir haben fantastische Neuigkeiten:
Peti Songcatcher wird als Special Guest auf unserem Lughnasadh Camp 2023 dabei sein!

Petis PortaitPeti ist eine international bekannte Sängerin und Ritualmusikerin, die auf der ganzen Welt auftritt und Lieder von internationalen Hexencamps, Göttinnenkonferenzen und magischen Lagerfeuern sammelt, um sie mit anderen zu teilen. Als besondere Ergänzung unseres Camps wird Peti einen sicheren magischen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam Lieder und Chants lernen, singen, teilen und heilen können. Sie hat in Europa, den USA und Australien an vielen Veranstaltungen teilgenommen, um ihre Leidenschaft für das Singen zu befriedigen und Menschen zu ermutigen, ihre Stimmen zu öffnen.

Peti hat zwei CDs produziert: „Singing the Circle of Abundance“ und „Songs between Heaven & Earth“, auf denen sie ihre gesammelten Lieder in deutscher, spanischer und englischer Sprache teilt und dadurch Teil vieler Musiksammlungen in der ganzen Welt geworden ist.

Während des Camps wird Peti gemeinsam mit uns einen heiligen Raum schaffen und in einer respektvollen und liebevollen Atmosphäre singen, wobei wir uns durch die Schaffung einer heilenden Klanglandschaft miteinander verbinden. Wir werden neue Lieder lernen und den Frieden und die Freude des gemeinsamen Singens spüren, als eine Möglichkeit, die göttliche Hochzeit zwischen dem Ich und dem Wir zu feiern.

Wir freuen uns sehr, dass Peti bei unserem Camp dabei sein wird und können es kaum erwarten, mit ihr zu singen und uns durch die heilende Kraft der Musik zu verbinden.

www.schoepferin.eu | www.songcatcher.eu

mabon Camp 2022 Recap

In the summer of 2022, our long-standing dream finally became a reality. With the Mabon Camp we were able to organize a Reclaiming Witch Camp in full length of one week here in southern Germany. We had already tried this in the years before, but since 2020 so many events failed or simply fell through.

And now, as we approach autumn and harvest time, there is finally enough free time to realize another dream, namely to start this blog here.

And what better way to kick off a series of blogposts than with a wrap-up on the Witch Camp that will be the first in a series of Reclaiming Witch Camps here in southern Germany?

We were a relatively small group, with 4 teachers and 4 participants. In addition, there were our 2 hard-working helpers, who also participated in the evening rituals. The atmosphere was very intense, we laughed and cried, and some of us were very moved.

We set out with the hero Culhwch on his quest to find Mabon, who was stolen from his mother Modron ages ago. We asked the advice of the wise animals of the forest, sat with our own frustration and uncertainty, dived into the depths with the Salmon of Wisdom, and finally freed Mabon from the dark fortress. We learned a lot about seemingly impossible tasks, and that we can always find comrades-in-arms and allies.

The weather played along in a strange way. After it was really hot at the beginning of the week, it rained really hard on the last evening. We almost had to do the evening ritual indoors. But luckily we went outside, the trance meditation under the pavilion roof with the pattering of the rain was really special. And when it came to walking the labyrinth, the rain even subsided and then stopped completely. At the end we were all able to stand around the fire basket and give notes with our intentions to the fire.

A huge thank you to everyone who was there, and brought and carried the depth and magic. Thanks to our participants, teachers, helpers and all the magical beings who accepted our invitation to our house and garden here in Bavaria. Together we have moved and started a lot! Some of it has very concrete effects on this world, and we will certainly have more to report about that here (further events, a permanent labyrinth, etc.).

Other impacts are more personal, and of some we are probably only guessing at the tip of the iceberg.

In any case, this Witch Camp was the first, and plans are already quite concrete for next year. Probably after that we will plan on a two-year rhythm, with shorter workshops in between.

We were between worlds, and what happens there changes all worlds.

Pe & Martin

P.S.: Curtis wrote a very nice experience report about the Mabon Camp in her blog. Thank you!

Mabon Camp 2022 Nachklapp

Im Sommer 2022 ist unser langjähriger Traum nun endlich real geworden, mit dem Mabon Camp konnten wir ein Reclaiming Witch Camp in voller Länge von einer Woche hier bei uns in Süddeutschland durchführen. Wir hatten das schon in den Jahren vorher immer wieder mal versucht, aber seit 2020 ist ja so einiges an Veranstaltungen gescheitert oder einfach ausgefallen.

Und nun, da es auf den Herbst und die Erntezeit zugeht, ist endlich auch wieder genug freie Zeit, einen anderen Traum zu realisieren, nämlich dieses Blog hier zu beginnen. Und womit besser eine Serie von Blogposts einleiten, als mit einem Nachklapp auf das Witch Camp, das das Erste in einer Serie von Reclaiming Witch Camps hier im Süden Deutschlands werden soll?

Wir waren eine relativ kleine Gruppe, mit 4 lehrer:innen und 4 Teilnehmer:innen. Dazu kamen noch unsere 2 fleißigen Helfer:innen, die auch jeweils an den Abendritualen teilgenommen haben. Die Atmosphäre war sehr intensiv, wir haben gelacht und geweint, und es hat sich bei einigen sehr viel in Bewegung gesetzt.
Wir sind mit dem Helden Culhwch auf seine Queste aufgebrochen, um Mabon zu finden, der vor ewiger Zeit seiner Mutter Modron geraubt wurde. Wir haben den Rat der weisen Tiere des Waldes erfragt, sind mit unserer eigenen Frustration und Unsicherheit gesessen, sind mit dem Lachs der Weisheit in die Tiefe getaucht, und haben zuletzt Mabon aus der finsteren Festung befreit. Viel haben wir über scheinbar unerfüllbare Aufgaben gelernt, und dass Wir immer Mitstreiter und Verbündete finden können.
Das Wetter hat auf eine eigenwillige Weise auch super mitgespielt. Nachdem es ja am Anfang der Woche richtig heiß war, hat es dann am letzten Abend mal so richtig geregnet. Beinahe hätten wir das Abendritual Drinnen machen müssen. Zum Glück sind wir aber doch nach Draußen gegangen, die Trance Meditation unter dem Pavillon Dach mit dem Prasseln des Regens war schon besonders. Und als es dann daran ging, das Labyrinth zu begehen, hat der Regen sogar nachgelassen und dann gänzlich aufgehört. Zum Abschluss konnten wir sogar noch alle um den Feuerkorb stehen und Zettel mit unseren Intensionen dem Feuer übergeben.

Einen Riesendank an alle, die dabei waren, und die Tiefe und die Magie mitgebracht und mitgetragen haben. Also Dank an unsere Teilnehmer:innen, Lehrer:innen, Helfer:innen und all die magischen Wesen die unserer Einladung in unser Haus und Garten hier in Bayern gefolgt sind. Wir haben gemeinsam viel bewegt und ins Rollen gebracht! Einiges davon hat ganz konkrete Auswirkungen auf diese Welt, und darüber werden wir hier bestimmt noch mehr zu berichten haben (weitere Veranstaltungen, ein dauerhaftes Labyrinth, usw.). Andere Auswirkungen sind eher persönlich, und von manchen erahnen wir wohl nur die Spitze des Eisberges.

Auf jeden Fall war dieses Witch Camp das Erste, und für nächstes Jahr sind die Planungen schon recht konkret. Vermutlich werden wir danach auf einen zweijährigen Rhythmus planen, mit kürzeren Workshops dazwischen.

Wir waren zwischen den Welten, und was dort geschieht, verändert alle Welten.
Pe & Martin

P.S.: einen sehr schönen Erfahrungsbericht über das Mabon Camp hat Curtis in ihrem Blog geschrieben. Danke!